Goethe - Werther
Cytaty z "Die Leiden des jungen Werther".
Den 17. Mai
"Ich habe allerlei Bekanntschaften gemacht."
"Wenn du fragst, wie die Leute hier sind, muß ich dir sagen: wie überall!"
Am 16. Junius
"Ich bin vergnügt und glücklich, und also kein guter Historienschreiber."
Am 21. Junius
"Ich lebe so glückliche Tage, wie sie Gott seinen Heiligen ausspart; und mit mir mag werden was will, so darf ich nicht sagen, daß ich die Freuden, die reinsten Freuden des Lebens nicht genossen habe."
Den 19. Julius
"Alles, alles verschlingt sich in dieser Aussicht."
Abends
"Mein Tagesuch, das ich seit einiger Zeit vernachlässiget, fiel mir heut wieder in die Hände, und ich bin erstaunt, wie ich so wissentlich in das alles, Schritt vor Schritt, hineingegangen bin!"
Am 22. August
"E ist ein Unglück, Wilhelm, meine tätigen Kräfte sind zu einer unruhigen Lässigkeit verstimmt, ich kann nicht müßig sein und kann doch auch nichts tun."
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"Die Leiden des jungen Werther" ist ein Briefroman von Johann Wolfgang von Goethe (1774).
Erst mit diesem Roman, der damals einen Skandal auslöste, wurde Goethe zu einem bekannten Dichter.
Die Geschichte des jungen Werther, der sich in Lotte, die leider schon vergeben ist, verliebt und sich aus unglücklicher Liebe umbringt, wurde vor allem von der Kirche, aber auch von zeitgenössischen Dichtern als Verherrlichung des Selbstmordes verurteilt. Es gab allerdings auch viele Befürworter des Romans und vor allem unter den Jugendlichen brach ein regelrechtes "Werther-Fieber" aus. Es gab die Werther-Mode und sogar ein Eau de Werther, allerdings auch Werther-Selbstmorde.
"Die Leiden des jungen Werther" beschreiben, wie aus einem Briefwechsel Goethes hervorgeht, eine wirkliche Geschichte.
Quelle: Wikipedia (http://de.wikipedia.org)
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